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Wie funktionieren geschlossene Fonds?

Bei geschlossenen Fonds (“Close-end-Fonds”) wird einmalig eine bestimmte Zahl von Anteilsscheinen über eine bestimmte Summe ausgegeben. Sobald alle Anteilscheine verkauft (plaziert) wurden, wird der Fonds geschlossen. Der Anleger hat meistens keinen Anspruch gegenüber der Fondsgesellschaft auf Rücknahme seines Anteils. Anteile an geschlossenen Fonds können nur an Dritte verkauft werden (“Zweitmarkt”). Der Preis richtet sich dann nach Angebot und Nachfrage.

In Deutschland werden bzw. wurden insbesondere Immobilien gerne über geschlossene Fonds verkauft (z.B. Seniorenpflegeeinrichtungen, Einkaufszentren usw.). Eine Vielzahl dieser Fonds hat sich leider nicht so entwickelt wie Anleger sich dies gedacht haben. Für diese Fonds fehlt in der Regel der sog. Zweitmarkt. Das bedeutet, dass die Fondsanteile kaum weiterverkauft werden können, weil es einfach an der Nachfrage fehlt.

Chancen und Risiken bei geschlossenen Fonds

Geschlossene Investmentfonds bieten die Möglichkeit, sich mit vergleichsweise geringen Summen an ganz bestimmten Projekten zu beteiligen (z.B. am Einkaufszentrum XY). Läuft diese Projekt gut, freut man sich. Liegt der wirtschaftliche Erfolg unter den Erwartungen und unter dem sonstigen markt, wird man Schwierigkeiten haben, die Fondsanteile überhaupt wieder zu verkaufen.

Geschlossene Fonds eignen sich daher nur für erfahrene Anleger, die einen Teil Ihres Vermögens langfristig anlegen wollen.

(Stand 15.05.2010)

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