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Regeln beim Online-Dating: viele sind völliger Quatsch

20.10.2016: Angeblich gibt es beim Online-Dating gibt es beinahe für jede Gelegenheit eine eiserne Grundregel, die man verstehen und beachten soll. Einige davon sind nicht ganz dumm und haben ihre Berechtigung, andere sind völliger Unsinn.

Nenne beim Chatten nie Deinen richtigen Namen!

Diese Grundregel hat durchaus ihre Berechtigung, denn man weiß ja ie, mit wem man es “auf der anderen Seite” tatsächlich zu tun hat. Auf den Single-Portalen tummeln sich auch Frauen und Männer, die nicht wirklich auf der Suche nach einem Partner bzw. einer Partnerin sind. Und einige davon haben sehr spezielle Vorstellungen. Gerade Frauen sollten sich vor potentiellen Stalkern schützen, die ganz besonders dann “am Rad drehen”, wenn “sie” nach dem ersten persönlichen Kennenlernen kein weiteres Interesse hat. Das bedeutet nicht, dass man eine komplett andere Identität annehmen soll (das wäre kein guter Einstieg für mehr), aber man sollte es anfänglich bei dem Vornamen lassen.

Auch sonst sollte man am Anfang Vorsicht walten lassen. Der genauen Wohnort oder der Arbeitgeber spielen am Anfang keine Rolle, können aber Anhaltspunkte sein, um die Identität herauszubekommen.

Erstes Date Karikatur von Olaf Varlemann 2016

Gebe niemals Deine Telefonnummer preis!

Diese Regel war Anfang der 2000er nicht blöd, denn viele hatten da noch kein Handy, sondern Festnetzanschlüsse. Über die Festnetznummer konnte man relativ einfach den Namen und die Adresse des Anschlussinhabers herausbekommen. Das funktioniert bei Handynummern nur schwer (ausgenommen, diese findet sich “irgendwo im Internet”) Die Handynummer weiterzugeben ist relativ unproblematisch, zumal man Anrufer und nervige Whatsapp-Kontakte ziemlich einfach sperren kann.

Vor dem ersten Treffen telefonieren!

Die Grundregel, dass man vor dem ersten Date auf jeden Fall erst einmal miteinander telefonieren sollte, stammt ebenfalls aus den Anfängen des Online-Datings Anfang der 2000er. Damals wurde vom PC aus gechattet und der stand meistens auch nicht zu Hause, sondern im Büro. Entsprechend kurz waren solche Chats dann oft auch und so somit blieb für mehr nur das Telefon.

Das Telefonieren vor einem Date kann einem natürlich unangenehme Überraschungen ersparen. Hat er eine Mickey-Mouse-Stimme oder “kriegt die Zähne nicht auseinander”? Poltert sie los und ist in ihrem Redefluß nicht mehr zu stoppen? Das kann man bei einem Telefonat natürlich abchecken, aber mal ganz ehrlich: was soll dieser Umweg? Das sind alles Infos, die man auch bei einem ersten Date bekommt und dazu dann gleich die Person live miterlebt.

Wer einen wie auch immer gearteten “Sprachfehler” hat und unsicher ist, ob der Datingpartner damit umgehen kann, sollte im Einzelfall entscheiden, ob das Telefonieren als “Zwischenstufe” Sinn macht, um sich ggf. peinliche Momente beim ersten Kennenlernen zu ersparen.

Melde Dich nach einem Date erst Tage später!

Das ist kompletter Unfug! Wenn Sie das erste Date als “gut und angenehm” empfunden haben, schicken Sie ihm oder ihr gerne am nächsten Tag eine Whatsapp-Nachricht oder irgendeine andere Textnachricht. Bedanken Sie sich für den netten Nachmittag oder Abend und bekunden, dass Sie auf mehr freuen würden. Ihn oder Sie nach dem Date mit Telefonanrufen zu allen möglichen Tageszeiten zu bedenken ,ist dagegen nicht die beste Idee. Sich ein paar Textnachrichten zu schicken, ist unaufdringlich und ein guter Anfang. Nach dem zweiten oder dritten Treffen, kann es dann auch der Anruf sein.

Mann oder Frau bestimmen das Tempo!

Bei vielen Frauen gibt es den Grundsatz, dass er das Tempo bestimmen soll (muss). Wann telefoniert man oder trifft sich wieder? Umgekehrt behaupten viele Männer, dass sie das Tempo bestimmen sollte, weil man ja nicht nerven will. Wenn beide so denken und beide davon ausgehen, dass der bzw. die andere den nächsten Schritt machen muss, wird das wohl nichts werden. Und das wäre echt schade, oder?

Es gibt keine Grundregel dafür, wer das Tempo beim weiteren Kennenlernen bestimmt und auch nicht das Tempo selbst. Das wir allein durch die Persönlichkeiten und deren Lebensumstände bestimmt. Lernen Sie beispielsweise eine berufstätige alleinerziehende Mutter kennenlernen, sollten Sie ihr Tempo schon mal ein wenig drosseln und sich auch nicht wundern, wenn sie nicht “dauerverfügbar” ist und spontane Treffen abends eher selten möglich sind. Auch wenn sie sich ggf. am Anfang ein Bein ausreißt, um Ihren Ansprüchen zu genügen, wird sie auf Dauer nicht stemmen können. Wenn Sie damit nicht umgehen können oder wollen, sollten Sie sich nach einer Frau ohne derartige Verpflichtungen umsehen. Gleiches gilt natürlich auch für Frau, die sich einen alleinerziehenden Mann interessiert, denn dem geht es sicher nicht anders.

Das dritte Date ist das entscheidende!

An dieser Regel ist ein Körnchen Wahrheit. Das ist so eine Art Spannungsbogen beim Dating. Beim ersten Treffen ist alles neu und man ist aufgeregt. Beim zweiten Date, auf das man sich freut, den anderen bzw, die andere wiederzusehen, ist man schon etwas entspannter und achtet mehr auf die Zwischentöne. Wenn es dann spätestens beim dritten Date einfach nicht funkt, sollte man auf weiteren Treffen wohl tatsächlich verzichten, denn der Spannungsbogen ist im Keller. Ob man den dann wieder aufbauen kann? Gerade wenn man auf der Suche nach einer langfristigen Beziehung ist, kann das dritte Date tatsächlich entscheidend sein. Wenn es da nicht knistert, werden auch weitere Treffen daran sicher nichts ändern.

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