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Die häufigsten Fehler bei der Jobsuche

Egal, ob Sie einen neuen Job im Banken- bzw. Finanzdienstleistungsbereich oder in einer anderen Branche suchen: vermeiden Sie die größten und häufigsten Fehler, die man als Bewerber machen kann.

1. Nicht genug Infos zum Unternehmen beschafft

Wer wissen will, ob Firma XY der richtige Arbeitgeber ist, sollte sich vorab genauer über dieses informieren. Dem Internet sei Dank, gibt es inzwischen eine Reihe von Bewertungsportalen für Arbeitgeber (siehe u.a. bei Xing oder glassdoor).

Das Internet hilft auch, sich Infos zu besorgen, die für das Bewerbungsgespräch wichtig sind. Auf den Internetseiten der Banken finden sich Bilanzen und Geschäftsberichte. Wer zu einer Genossenschaftsbank wechseln will, sollte sich dort auch die Infos zu Mitglieder- oder Vertreterversammlungen ansehen.

2. Kündigungsfristen nicht beachtet

Wenn Sie Ihren Arbeitgeber wechseln wollen, sollten Sie sich vorher schlau machen, zu wann das überhaupt möglich ist. Neben den Kündigungsfristen sollten Sie auch ggf. bestehende Wettbewerbsklauseln in Ihrem laufenden Arbeitsvertrag beachten.

3. Häufige Arbeitsplatzwechsel nicht beachtet

Personaler suchen in der Regel Mitarbeiter, die möglichst lange im Unternehmen bleiben und nicht nach 6 Monaten wieder das Handtuch werfen. Wer häufiger den Job gewechselt hat, muss das begründen können. Finanzdienstleister können beispielsweise anführen, dass sie sich noch in der Orientierungsphase befunden haben, um zu sehen, welcher Bereich ihnen tatsächlich liegt.Karriereplanung (Karikatur von Olaf Varlemann)

4. Lücken im Lebenslauf nicht begründet

Lücken im Lebenslauf, also Zeiten ohne Beschäftigung bzw. Arbeitsplatz, sind weit weniger schlimm als viele Bewerber denken. Auf jeden Fall sollten solche “Fehlzeiten” aber nicht unter den Tisch fallen. Wer beispielsweise zwischen zwei Jobs 3 Monate arbeitslos war, sollte kurz schreiben, was er (sie) in der Zeit gemacht hat. Wenn Sie sich beispielsweise “endlich mal” die Zeit genommen haben, um das Kulturleben Ihrer Stadt un deren Umland kennenzulernen, können Sie ggf. sogar punkten.

5. Arbeitsvertrag nicht ausreichend geprüft

Bei Neueinstellungen greifen Arbeitgebern gerne zu befristeten Arbeitsverträgen mit der Option einer späteren Festanstellung. Wer sich auf eine solche Befristung einlässt, sollte sich über die Konsequenzen im Klaren sein (beispielsweise Probleme bei der Finanzierung einer eigenen Immobilie).

Auch sollte man prüfen, wer denn am Ende der tatsächliche Arbeitgeber ist. So gibt es Großunternehmen, die “Neue” bei Tochterfirmen anstellen, um so Haustarifverträge zu unterlaufen.

6. Hauptsache das Gehalt stimmt?!

Zugegeben: das Einkommen ist eine wichtige Motivation bei der Jobsuche. Allerdings sollte man das einem Personaler nicht unbedingt auf die Nase binden, insbesondere nicht wenn man den Job häufiger gewechselt hat. Für einen Personalentscheider ist das bei der Bewerberauswahl nämlich eher demotivierend.

7. Den persönlichen Eindruck unterschätzt

Spätestens beim Bewerbungsgespräch hat man als Bewerber einen ersten persönlichen Eindruck vom möglichen neuen Arbeitgeber. Und das sollte man durchaus auch auf sein Bauchgefühl hören. Es macht sich übrigens nicht schlecht, wenn man ein bisschen zu früh zum Gespräch kommt und dann beim Warten versucht, die Atmosphäre in dem Unternehmen aufzunehmen. Wenn Ihnen lauter Mitarbeiter begegnen, die mit hängenden Köpfen über den Flur schleichen, ist die Frage, ob Sie das demnächst auch machen wollen.

8. Private Belange vergessen

Sie wohnen mit Familie in München und interessieren sich für einen Job in Hamburg? Dann sollten Sie vor einer Bewerbung klären, ob und in welcher Form Ihre Familie im wahrsten Wortsinn mitzieht. Nichts ist schlimmer als sich bei einem Unternehmen zu bewerben und dann am Ende aus familiären Gründen einen Rückzieher zu machen.

Auch Arbeitszeiten usw. sollten auf die privaten Belange abgestellt sein bzw. sollte beides zusammenpassen. Das nach Jobantritt nachverhandeln zu wollen, ist meistens aussichtslos.

9. Eigene Kenntnisse und Fähigkeiten überschätzt

Wer einen neuen Job sucht, sollte sich vor allem über seine eigenen Fähigkeiten und die absoluten “dont´s” im Klaren sein. Beispielsweise sollten gerade Banker, die in der Bank relativ erfolgreich im Vertrieb tätig sind, vor einem Wechsel zu einem Finanzvertrieb daran denken, dass Kundenakquise und Verkauf dort nach  ganz anderen Regeln stattfindet. Und wer komplett die Branche wechseln will, sollte sich darüber klar sein, dass in vielen Unternehmen nicht so zugeht wie in einer Bank oder Sparkasse.

 

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